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Heiter bis wolkig: Axel Bosse

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Heiter bis wolkig: Axel Bosse

Axel Bosse

Axel Bosse

Ich glaube, dass Musik – und das ist auch einer der Gründe, warum ich gesellschaftlicher und politischer werden wollte – ein Kommunikator ist und die Leute verbindet.

Heiter bis wolkig! Er bringt uns zum Tanzen, zum Weinen und zum Nachdenken: Mit seinem neuen Album “Sunnyside” bewegt uns Axel Bosse im wahrsten Sinne des Wortes – ganz egal, ob er nur unser Tanzbein oder gleich unser ganzes Gedankenkarussell in Schwung bringt. Dabei schafft er es, irgendwo zwischen Melancholie und Optimismus, zwischen Tiefgang und Oberfläche, den aktuellen Vibe unserer Zeit in Worte und Melodien zu fassen und setzt seine Stimme für die Dinge ein, die ihm am Herzen liegen. In unserem Interview verrät der Wahlhamburger, wo er nach Inspirationen für seine Songs sucht, wann er seinen Flow findet und wie er die aktuelle Wetterlage in unserer Gesellschaft bewertet…

„Sunnyside“ erscheint in einer Zeit, in sich nicht gerade von ihrer strahlendsten Seite zeigt. Welche Message möchtest du mit deinem Album vermitteln? 

Wann und wie kommen dir die Inspirationen und Ideen für deine Songs?

Axel Bosse

Und was ist dein Warum?

„Der letzte Tanz“ war Ende letzten Jahres der erste Vorgeschmack auf das Album und erzählt davon, wie wichtig es ist, den Moment zu leben. Was denkst du, warum sind wir in der heutigen Zeit so selten im Hier & Jetzt?

Was machst du selbst, um ins Hier & Jetzt zu kommen, wann bist du im Flow? Beim Musikmachen?

Axel Bosse

Mit deinem Album gelingt dir auf jeden Fall eine politische Momentaufnahme unserer Zeit. In „Blumen über Dreck“ geht es zum Beispiel um die Probleme der heutigen Gesellschaft. Was würdest du sagen, woran mangelt es uns am meisten? 

Ich finde, dass Musik und auch meine Musik, dort einen Auftrag hat. Ich bin ja keine Punk-Band, die nur von einer bestimmten Szene gehört wird, sondern meine Musik ist total offen für alle und meine Konzerte sind bunt durchmischt. Ich habe viele Studentinnen und Studenten, Leuten, die mit ihren Kindern kommen, aber auch ganz normale Arbeiter, die 55 sind und einfach Bock aufs Konzert haben, weil sie den Song mal im Radio gehört haben. Ich glaube, dass Musik – und das ist auch einer der Gründe, warum ich gesellschaftlicher und politischer werden wollte – ein Kommunikator ist und die Leute verbindet.

In „Das Paradies“ besingst du deine Utopie von einer idealen Welt. Was würdest du dir neben mehr Kommunikation noch für unsere Gesellschaft wünschen?

Das Album ist nicht nur politisch, sondern auch sehr persönlich. Unter anderem gibt es ein sehr bewegendes Lied über deinen Vater. Was hat dir den Anstoß dazu gegeben, den Song zu schreiben?

Axel Bosse

Was ist der beste Rat, den du von deinem Vater bekommen hast?

Zum Stichwort “befreit” passt auch dein Song „Vorfreude“, der den aktuellen Zustand nach dem zweiten Lockdown, wo langsam wieder mehr möglich wird, gut auf den Punkt bringt. Worauf freust du dich in der kommenden Zeit am meisten?

Zum Reinhören, Tanzen und Mitsingen…

HIER BEKOMMT IHR MEHR INFOS ZU “SUNNYSIDE” UND BOSSE:

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Fotos: © Marco Sensche, © Shanti Tan, © Stefan Mückner

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